"Waltz with Bashir"
Er handelt vom ersten Libanonkrieg im Nahen Osten.
Ich will nicht allzu viele Worte dazu verlieren, es ist wichtig, dass sich jeder sein eigenes Bild macht und die Eindrücke auf sich wirken lässt. Mich hat der Film zutiefst bewegt, zeigt er doch auf besondere Art und Weise, was Kriege aus Menschen machen und zu welchen Taten Menschen fähig sind...
Leider gibt dieser Film die Realitaet nicht wahrheitsgetreu wieder. Der jahrelange, terrorisierende Raketenbeschuss auf Galilaea wird ausgesparrt. Als haette Israel eines Morgens einfach zu sich gesagt: Heute mal in den Libanon. So war das nicht. Der Suedlibanon der 80er war wie Gaza heute: Staendiger Terror gegen Juden, Raketenbeschuss, Grenzueberfaelle, Entfuehrung wie die von Gilad Shalit. Dann der Einzug der PLO in den Libanon und die Intensievierung des Terrordshihads. Die Waffenlieferung aus Syrien, v.a. die grossen Rakten mit den chemischen Sprengkoepfen waren fuer Israel nicht hinnehmbar. Und es war ja schon ueber ein Jahrzehnt Buergerkrieg und die Christen im Libanon waren ein Buendnis mit Israel eingeganen. Die Christen im Libanon haben Israel um Hilfe vor dem bevorstehenden Voelkermord durch die Muslime gebeten und im Gegenzug dafuer Israel einen Friedensvertrag in Aussicht gestellt. Als dann die Terrorsituation in Galilaea unertraeglich wurde, gab das israelische Kabinett mit Mehrheit gruenes Licht fuer die Operation "Friede fuer Galilaea" und der 1.Libanonkrieg begann.
AntwortenLöschenAnsonsten schliesse ich mich Henryk Broder an: Antizionismus ist Antisemitismus.