2. Folgewirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise
Wirtschaftliche Schrumpfung und Verschuldung: Wirtschaftliche Schrumpfungsprozesse wirken sich negativ auf den Staatshaushalt aus (sowohl auf Einnahmen als auch auf Ausgaben). Im Jahr 2009 kam es in der Eurozone zu einer Schrumpfung von 4,1 % (Dtl. 5 %).
Konjunkturpakete: in Dtl. eine Höhe von 100 Mrd. Euro (weltweit 3 Billionen Dollar), erhöhten zeitweise die Verschuldung
Bankenrettung: Getreu dem Motto "too big to fail" wurden viele Mrd. Euro an Steuergeldern für die Rettung "systemrelevanter" Banken aufgewendet, z.B. die Hypo Real Estate, welche mehr als 120 Mrd. Euro bekam. Gläubiger waren hier vor allem andere Banken, wie auch die Deutsche Bank, denen somit die staatliche Aktion zugute kam. Dtl. hat insgesamt 480 Mrd. Euro für die Bankenrettung zur Verfügung gestellt, wie viel davon benötigt werden wird, bleibt abzusehen, da das Paket größtenteils aus Bürgschaften besteht. In Folge der Krise hat die Bundesregierung ein Kürzungspaket auf den Weg gebracht, mit dem bis 2014 80 Mrd. Euro gespart werden sollen (vor allem beim Sozialausgaben)
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